Warum müssen Dinge am Leben erhalten werden die keine Zukunft haben? Warum haben wir Angst, dass nicht zeitgemäß arbeitende Unternehmen ins Ausland abwandern weil sie dort "eine bessere Umgebung vorfinden"? Warum knickt die Politik ein ums andere Mal vor der Wirtschaft ein (aktuell: Baugesetzgebung)?
Fragen auf die man nirgendwo wirklich plausible Antworten findet. Entweder die Fragen werden selbst in Frage gestellt (Ignoranz, Verharmlosung, Verleumdung), oder es werden KO-Argumente aus der Wirtschaft rausgekramt, oder es gibt extremen Selbstzweifel "dass man und die Bevölkerung das schafft". Freilich: das wissen wir nicht bevor wir es probiert haben. Aber wir wissen, dass wir unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstören wenn wir so weitermachen wie bisher. Warum den gewissen Untergang einem ungewissen Erfolg vorziehen? Ich nenne sowas "aufgeben, resignieren". Kommt bei mir als Optimisten nicht in Frage! Darum ist meine Devise: Reduzieren und machen was in meinen Mitteln liegt. Die Bremser einfach überholen anstatt hinterherzulaufen. Und es ist ein verdammt gutes Gefühl in Gesprächen sagen zu können: "Ich habe schon weit mehr verändert als unsere Regierung und alle 'Vergangenheitsretter'. Ich kann die Welt nicht verändern - aber ich kann mich verändern. Und ich möchte mich aus der kollektiven Vernichtung unserer Lebensgrundlage so gut es geht zurückziehen".